
In der Fotografie ist ISO ein Maß dafür, wie empfindlich ein Filmstück oder ein digitaler Sensor leuchten soll - je höher der ISO-Wert, desto empfindlicher. Bei einem niedrigen ISO-Wert müssen Sie eine längere Verschlusszeit oder eine größere Blende verwenden als bei Verwendung eines hohen ISO-Werts. Die meisten Digitalkameras haben einen ISO-Bereich zwischen etwa 100 und etwa 12.800.
Der Name ISO kommt von der Stelle, die den Standard bezeichnet hat: die Internationale Organisation für Normung (ja, das Akronym sollte IOS sein, aber was auch immer). Dies bedeutet, dass alle Kamerahersteller ihre Sensoren auf ungefähr die gleichen Werte kalibrieren. ISO 100 auf einer Canon 5D MKIV sollte die gleiche Lichtempfindlichkeit wie ISO 100 auf Ihrem iPhone haben.
Obwohl sie dasselbe messen, funktioniert ISO bei Film- und Digitalkameras etwas anders. Bei Filmen ist es ein Maß dafür, wie schnell die verwendeten Chemikalien auf Licht reagieren. Je schneller die Chemikalien reagieren, desto höher ist der ISO-Wert und desto weniger Licht wird benötigt, um ein Foto aufzunehmen. Wir konzentrieren uns hier jedoch mehr auf Digitalkameras.
Jeder digitale Sensor besteht aus Millionen kleinerer Sensoren. Ein 20-Megapixel-Sensor zum Beispiel hat 20 Millionen kleine Sensoren: einen für jedes Pixel. Wenn Lichtteilchen auf jeden dieser winzigen Sensoren treffen, wird eine elektrische Ladung erzeugt. Je mehr Photonen auf jeden Sensor treffen, desto stärker ist die Ladung. Der Wert der Ladung an jedem Sensor bestimmt, wie hell oder dunkel das entsprechende Pixel in Ihrem Bild ist.
Die Beziehung zwischen der von der Kamera erfassten Ladung und der Helligkeit jedes Pixels ist im Wesentlichen beliebig. Die Sensoren sind so kalibriert, dass ein Bild, das auf einer Digitalkamera mit ISO 100 aufgenommen wurde, ungefähr genauso aussieht wie ein auf ISO 100 aufgenommenes Bild.
Während ISO 200 Filme chemisch unterschiedlich zu ISO 100 Filmen sind, wird eine Digitalkamera immer verwendet derselbe Sensor; Das bedeutet, dass es immer dieselbe elektrische Ladung erhält. Stattdessen werden ISO-Werte durch Verstärkung emuliert. Wenn Sie den ISO-Wert Ihrer Kamera von 100 auf 200 erhöhen, ändert sich nichts am Sensor. Der Wert der Ladung, die der Sensor erkennt (und die entsprechende Helligkeit der Pixel), verdoppelt sich bei der Aufnahme des Bildes. Deshalb sind Digitalkameras bei schlechten Lichtverhältnissen so viel besser als Filmkameras.
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ISO wird mit einem einfachen Logarithmus gemessen Rahmen. Jedes Mal, wenn Sie den ISO-Wert verdoppeln, erhöht sich die Helligkeit des Bildes um eine Stufe.
Dies bedeutet, dass der Helligkeitsunterschied zwischen einem Bild, das mit ISO 100 und ISO 200 aufgenommen wurde, dem Helligkeitsunterschied zwischen einem Bild entspricht bei ISO 800 und ISO 1600. An Ihrer Kamera ist ISO 6400 um sechs Stufen heller als ISO 100, nicht um 64 heller
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Neben Verschlusszeit und Blende ist ISO eine der Säulen der digitalen Fotografie. Das Aussehen Ihrer Bilder wird möglicherweise nicht so stark beeinflusst wie die anderen beiden Faktoren. Dennoch ist es wichtig zu wissen, welchen Wert Sie für verschiedene Situationen auswählen sollten. In unserem Leitfaden zu den wichtigsten Einstellungen Ihrer Kamera, einschließlich ISO, erfahren Sie mehr darüber, wie diese Einstellungen zusammen funktionieren.
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